In-App-Verkauf immer verbreiteter

15.11.2010 9:07 von Martin R.

Was im ersten Moment erscheint wie ein Widerspruch, ist bei genauerem Hinschauen ein ziemlich cleveres Geschäftsmodell. Wer im App Store richtig Geld verdienen möchte, der bietet seine App ganz einfach kostenlos dort an. Der Clou an der Sache ist, dass das Ganze zwar zunächst wirklich absolut gratis ist, möchte man dann jedoch noch weitere Funktionen innerhalb der jeweiligen App nutzen, muss man doch Geld dafür bezahlen. Immer mehr Entwickler setzen auf diesen so genannten In-App-Verkauf, mit dem inzwischen bessere Gewinne zu erzielen sind als mit Apps, die direkt Geld kosten.

Die Erklärung dafür liegt eigentlich auf der Hand. Hat der User sich erst einmal die App zugelegt und ist mit ihr zufrieden, dann wird er eher bereit sein, nun noch einmal eine gewisse Summe zu investieren, als wenn die App von vorneherein Geld gekostet hätte, ohne dass man weiß, was man im Endeffekt dafür bekommt. Seit Apple vor ungefähr einem Jahr den In-App-Verkauf erlaubte, nutzen mehr und mehr Entwickler diese Variante. Eine interessante Zahl ist sicherlich, dass von den Top-100-Verdienern im App Store ganze 34 Programme über den In-App-Verkauf das entsprechende Geld erwirtschaften.

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