Es hatte gewaltig gekracht zwischen den diversen Mobilfunkanbietern und Apple. Nachdem das Unternehmen aus Kalifornien Pläne bekannt gegeben hatte, eine eigene, einzelne SIM-Card für alle Anbieter zu entwickeln, regte sich massiver Widerstand im Lager der Mobilfunkunternehmen. Es wurde offen damit gedroht, das iPhone zukünftig nicht mehr subventioniert zu verkaufen. Nun sieht es wohl so aus, als habe Apple seine ursprünglichen Pläne wieder ad acta gelegt. Die Drohungen haben damit offensichtlich ihre Wirkung nicht verfehlt.
Apple hatte gemeinsam mit dem SIM-Karten-Hersteller Gemalto eine so genannte Multi-SIM-Karte geplant, welche ins iPhone integriert werden sollte. Diese Karte sollte mit jedem beliebigen Netzanbieter nutzbar sein, so dass der Wechsel von einem Mobilfunkbetreiber zum anderen für den Kunden wesentlich einfacher wäre. Insbesondere diese Tatsache hatte in den Konzernzentralen für eine Menge Kopfzerbrechen und letztendlich für eine breite Widerstandsfront gegen Apples Pläne gesorgt. Was beim iPhone nun offensichtlich nicht kommen wird, scheint für das iPad jedoch weiterhin geplant zu sein. Dort könnte die Multi-SIM sogar schon rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft kommen.
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