Seit letztem Wochenende kocht die Gerüchteküche, und die Spekulationen werden immer heißer. Plant Apple wirklich eine Übernahme des japanischen Elektronikriesen Sony? Zumindest würde das Unternehmen von Steve Jobs über die dazu benötigten finanziellen Reserven verfügen. Wie eine Presseagentur berichtete, seien Adobe und sogar Disney neben Sony weitere mögliche Übernahmekandidaten. Was auch immer an den Gerüchten auch dran sein mag, die Börse hat bereits jetzt in gewohnter Art und Weise darauf reagiert. Auch in den sozialen Netzwerken und Foren führte das Ganze zu lebhaften Diskussionen.
Ob Apple nun am Ende wirklich Sony übernehmen wird, darf zumindest bezweifelt werden. Fest steht aber, dass die Barreserven des Unternehmens sich auf ungefähr 51 Milliarden US-Dollar belaufen. Geld, mit dem man schon eine ganze Menge anfangen kann. Auch wenn es sich bei den Überlegungen zu Sony um reine Spekulationen handeln sollte, stieg die Aktie der Japaner am Dienstag um ganze drei Prozent. Wer die Entwicklung von Apple schon länger verfolgt, wird sich an eine Begebenheit in den 90er Jahren erinnern. Damals ging es Apple alles andere als gut und Sony wurde seinerzeit als möglicher Retter des Konzerns gehandelt.
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