Und wieder einmal hat Apple hinsichtlich Patente zugeschlagen, anstatt verklagt zu werden oder, wie es ja lieber die Praxis beim Unternehmen aus Cupertino ist, andere zu verklagen, begnügt man sich nun aber mit der simplen Anmeldung eines Patentes. Und Apple bekam Recht: Man kann sich nun als Stolzer Besitzer des Patentes über „Textbasierte Kommunikationskontrolle für persönliche Kommunikationsgeräte bezeichnen“.
Dabei geht es im Klartext um das Scannen von SMS auf anrüchige Wörter hin. Das System soll so laut Apple eine Art Kindersicherung bieten, die checken soll, ob sich in den versandten und empfangenen SMS Ausdrücke befinden, die nicht unbedingt für Kinder geeignet sind. Auch soll laut Apple eine Funktion integriert sein, dank der, bei einer entsprechenden SMS, die Eltern benachrichtigt werden. Sie können dann die SMS einsehen und wählen, ob sie freigegeben oder weiterhin blockiert werden soll.
Ob eine solche Technik dann nicht vielleicht doch ein wenig stark in die Privatsphäre des Kindes eingreift, müssen die Eltern jeweils einzeln entscheiden. Wenn denn die Software auf den Markt kommt. Denn Apple war wohl nicht der erste Hersteller, der sich eine solche Kindersicherung ausgedacht. Und demnach werden sich die Gerichte wohl wieder auf das ein oder andere Verfahren einstellen müssen…
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