Ein großer Hype umgibt in diesen Tagen den Micro-Blogging-Dienst und gleichzeitigen Platzhirsch der Branche „Twitter“. Gerade im Superwahljahr 2009 versuchen Politiker die „Generation Download“ für sich zu gewinnen und reiten mit ihren Kollegen auf der „Welle 2.0“, selbstverständlich gehört auch Twitter zur festen Wahlkampf-Ausrüstung. Nachahmer des Start-Ups aus San Francisco gibt es bereits viele: Services wie Identi.ca oder Bleeper versuchen mehr oder weniger erfolglos das Konzept in leicht-abgeänderter Form zu imitieren.
Auf den gleichen Zug aufspringen möchte nun auch der Suchmaschinen-Gigant „Yahoo“. Die Kalifornier starteten heute den Dienst „Meme“ als eine geschlossene Beta-Phase. Konkurrenz zu Twitter & Co? Nicht wirklich. Auf den ersten Blick wirkt die Benutzeroberfläche zwar äußerst aufgeräumt, innovative Funktionen fehlen jedoch gänzlich. Dicke Pluspunkte gibt es dennoch in Sachen Integration: „Meme“ soll durch die große Offenheit für Verbindungen mit anderen Diensten schnell an Anwendern gewinnen . Angemeldet werden kann sich aktuell nur bei vorliegender Einladung – wann das Angebot vollständig online gehen soll ist noch unbekannt.
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