Worüber sich der eine freut, das ist für den anderen in höchstem Maße ärgerlich. So konnte sich Apple nun über eine Gerichtsentscheidung freuen, die den Verantwortlichen im Hause Kodak alles andere als schmecken wird. Es geht dabei um einen Patentstreit, der die Verwaltungsrichter der US-amerikanischen Außenhandelsbehörde International Trade Commission schon eine Weile beschäftigt. Nun haben die Richter zugunsten von Apple und Konkurrent Research In Motion (RIM) entschieden. Es ging dabei um die Frage, ob die Kamerahandys der beiden Unternehmen gegen Patente von Kodak verstoßen.
Nach Ansicht des Verwaltungsgerichtes ist dies nicht der Fall, jedoch bedeutet das noch kein endgültiges Ergebnis im Patentstreit. Ein sechsköpfiges Gremium wird das Urteil zunächst erneut prüfen und dann darüber entscheiden, ob es entweder bestätigt oder aufgehoben wird.
Im Einzelnen geht es um angeblich von Kodak geschützte Technologien, die Apple in seinem iPhone und Research In Motion in seinen Blackberrys eingebaut haben soll. Kodak hat bereits mit anderen Handyherstellern wie LG, Motorola oder Nokia Lizenzvereinbarungen getroffen.
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